Wickeltal

3. Schloß Gottorf Marathon in Schleswig, 45km, 2016-09-17

Am 17. September 2016 findet der dritte Schloß Gottorf Marathon statt. Ein sehr schöner Landschaftslauf in Schleswig. Gelaufen wird vier mal ein Rundkurs mit zwei Verpflegungsstationen (Wasser, Cola, Tee, Weingummi, Kuchen, Salzstangen, etc). Die Strecke verläuft zu ca. 80% auf Wanderwegen und zu 20% auf Teerstraßen. Es sind ca. 500 HM zu laufen. Insgesamt ist der Marathon als anspruchsvoll zu bezeichnen.

Das Ganze ließ sich noch mit einem Tag Urlaub verbinden und auch das Wetter spielte mit. Regen gab es nur in der Nacht. Spätsommerliche Temperaturen luden tagsüber sogar noch zu einem Fußbad in der Ostsee ein.

Hier übrigens ein Foto von (Wikipedia) Schloss Gottorf. Das habt ihr euch sicherlich anders vorgestellt, oder? 😉
Selbst gefertigte Medaillen von Susanne und Denis für alle Teilnehmer:
img_1717

Im Wald kamen wir durch das Wickeltal. Hier gibt es einen Grabstein mit der Inschrift “König Abels Grab 1252“. Abel soll 1252 in einer Schlacht gegen die Friesen gefallen sein. Nach einer Legende spukte er in der (Wikipedia) Domkirche von Schleswig, weshalb man ihn exhumierte und bei Gottorf in ein Sumpfloch warf. Zur Sicherheit trieb man ihm zuvor noch einen Pfahl durch die Brust. Oha …

5h10min für ca. 45km und ca. 500 Höhenmeter … Naja, das ging schon mal schneller … Immerhin noch der 5. Platz von ca. 20 Startern und sogar die erste Runde zusammen mit Laufgott Jürgen geschafft (bevor er mir davon gelaufen ist).

Auf jeden Fall ein toller Kurzurlaub mit ein “wenig” Sport nebenher …

IMG_5274_crp_tmap_1024

3. Ultra von Bremerhaven nach Bremen, 67km, 2016-09-03

Mal wieder ein langer Tag. Der Wecker klingelt um 03:00 Uhr und um kurz nach 04:00 Uhr geht es per Auto auf nach Bremen. Nach einigem logistischen Hin- und Her, das Auto soll am Ziel in Marßel am Sportpark stehen und das Fahrrad nebst Kerstin und Frank im 4km entfernten Bremen-Burg am Bahnhof, steigen wir dann um 6:48 Uhr in den Zug nach Bremerhaven. Wir sind pünktlich zum Briefing um 07:30 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz. Nach dem obligatorischen Gruppenfoto geht es Punkt 08:00 Uhr los.

Das Wetter ist dieses Mal, anders als bei meiner Teilnahme vor 2 Jahren, grau in grau. Aber es sind 18°C und es ist trocken. Zum Laufen eigentlich sehr angenehm. Zwischendurch gibt es mal ein paar kleinere Tropfen Regen, die aber nicht wirklich stören. Nachdem wir die Insel Harriersand passiert haben, kommt dann aber doch die Sonne heraus und es wird warm. Aber die 23°C sind nichts zu den 35°C vom letzten Wochenende. Am Ende stehen 67,2km in 8h29min auf der Uhr. Platz 7. Alles im grünen Bereich.

Als ehemaliger Küstenbewohner war das mal wieder ein Lauf ganz nach meinem Geschmack! Kerstin hat 160 Bilder gemacht und von mir kamen auch noch mal 80 dazu. Deshalb statt noch mehr Geschwafel lieber einige Bilder:

 

 

Dank für das Gruppenfoto an Friedrich-Wilhelm Schneider

Heißes Ding, Werkheim Benefiz-Marathon Rund um Hannover, 2016-08-26

Gemeinsam laufen, sich kennenlernen und dabei auch noch Gutes tun.

Unter diesem Leitsatz findet in diesem Jahr das 9. Mal unser Lauf für Kinder statt und wir sind mächtig stolz darauf.

Die Mission unserer Laufgruppe, “auch mal etwas zurück zu geben”, erfüllen wir in diesem Jahr für ein Kinderprojekt der Bürgerstiftung in Hannover: MuPa – Musikpatenschaften. Hier haben Kinder und Jugendliche aus benachteiligten Familien seit 2009 die Möglichkeit ein Musikinstrument zu erlernen. Aktuell nutzen diese Chance monatlich ca. 100 Kinder, 14 davon proben zusätzlich jede Woche im Rahmen des MuPa-Kinder-Orchesters.

Wir freuen uns sehr ein Projekt zu unterstützen, das Kindern neben Rhythmus auch schöne Töne schenkt. Was könnte den Alltag schöner mit Perspektiven ausstatten?

Dieser Lauf wird ein heißes Ding, das stand schon vorher fest. Schon am Vormittag auf dem Bürostuhl sitzend, stand einem der Schweiß auf der Stirn. Zum Start um 13:00Uhr meldete der Hannover Flughafen: Keine Wolken, 35°C! Die Veranstalter hatten zum Glück für jeden Läufer Waschlappen ausgeteilt, mit dem man sich an jeder der 9 Verpflegungsstellen ein wenig abkühlen konnte.

Trotzdem war bei mir nach 20km die Luft raus. Ich musste massiv das Tempo drosseln. Ab da schlich ich dem Feld weitestgehend nur noch hinterher. Heile ankommen erschien mir sinnvoller als einen Hitzschlag zu riskieren.

43.2km entlang an Mittelandkanal, Ihme, Leine, Maschsee und Eilenriede in 6h 05min. Geplant waren für diesen Gruppenlauf vom Veranstalter ursprünglich 5h 40min.

Ein Fernsehteam von RTL war auch dabei …

Auch wenn es einem wie ein Trainingslauf für den Sahara-Marathon vorkam, es hat trotzdem Spaß gemacht. Viele nette Gespräche mit den Mitläufern, zusammen mit unserer Laufgruppe einen Pokal für die meisten Einzeletappen bei diesem Lauf bekommen, es wurden 1700€ (!) Spenden für die Musikpatenschaft gesammelt und es gab wie immer hinterher ein leckeres Büffet mit selbst gebackenem Brot, diversem Gemüse und Brühe. Nächstes Jahr gerne wieder … Danke …

IMG_5071_crp

42195km-Marathon bei Michael Kiene, 2016-08-14

Michael Kiene hatte seit August 2007 respektable 42195 Kilometer (genau gesagt mit Beendigung dieses Marathons) zusammen gelaufen und aus diesem Grund zu einem “kleinen” Marathon mit anschließendem Grillen eingeladen. Zur Veranschaulichung der 42195km: Der Umfang unseres Planeten beträgt am Äquator “nur” 40075km.

Gelaufen sind wir 6 Runden à 7.2km im Wieterwald oberhalb von Northeim. Jede Runde hatte 138 Höhenmeter zu bieten. Insgesamt mit ca. 830 Höhenmetern also alles andere als flach. Bei mit standen am Ende 4h41min und 42.8km auf der Uhr.

Blick vom Hohenstein

Süntel-Trail die Fünfte, 2016-08-06, 80km

Die Laufstrecke, die Gegend und das Drumherum haben mir bisher jedes Mal so gut gefallen, dass ich auch dieses Mal, im 5. Jahr hintereinander, wieder dabei sein musste.

Sünteltrail Nr. 5 in Ultra-Kurzform:

  • Aufstehen? Wie immer viel zu früh. Um 03:00 Uhr klingelt der Wecker, um gegen 04:00 Uhr Richtung Bad Münder aufzubrechen
  • Pre-Race Frühstück um 05:00 Uhr! Oppulent, wie immer … Viel zu viel gegessen … auch wie immer …
  • Start pünktlich um 06:00 Uhr, dabei tief hängende Wolken sowie ab und an leichter Nieselregen
  • Die Brennnesseln hatten dieses Jahr ein paar Wochen mehr zum Wachsen als letztes Jahr. Soviel Brennnesselkontakt gab es lange nicht mehr 😉
  • Das Wetter war das bisher kühlste und wechselhafteste aller 5 Läufe und es gab reichlich Matsch
  • Dennoch Sonne für’s obligatorische Foto am Hohenstein
  • Das Bachbett des Blutbachs am Einstieg in das Totental ist dieses Jahr komplett trocken. Auch an der Blutbachquelle ungewöhnlich wenig Wasser
  • Zur Mittagszeit dann ein fetter Starkregenschauer, danach läuft überall das Wasser von den Hängen. Jetzt noch mehr Matsch. Der Aufstieg an der “Steinernen Treppe”  wird damit zu einer echten Herausforderung …
  • Fotos? Wenig … Ich selber habe nur ca. 100 Foto mitgebracht. Und da Kerstin dieses Mal nicht dabei war, fehlen ein wenig die Fotos der näheren Umgebung …
  • Nicht mein schnellster , aber auf jeden Fall der bisher lockerste. Nach 11h27min bin ich mit 81.2km auf der Uhr im Ziel.
  • Update: Doch mein schnellster -Trail, wie ich gerade feststelle: Eine ganze Minute schneller als 2015 🙂

Ich hoffe auf eine Fortsetzung in 2017 🙂

Vielen Dank an Helmut und alle seine helfenden Süntelgeister im Hintergrund!

 

 

IMG_4816_tmap

Stadtschreiber-U(u)ltra, Stade – Otterndorf, 56km, 2016-07-16

Die Serie hält. Drei Wochenenden hintereinander an der Elbe (oder zumindest sehr dicht dran) gelaufen! Dieses Mal ging es von Stade nach Otterndorf. Ich erspare dem Leser heute (m)einen trockenen, norddeutsch und ingenieur-mäßig kurzen Text und zitiere einfach mal in voller Länge Viglis emotionalen Blog-Eintrag zu diesem Lauf:

Viglis Original des Textes findet ihr hier …

 

Leben und Tod und Kunst und Sport

17. Juli 2016. Wir haben es getan: Wir sind von Stade nach Otterndorf gelaufen!!

56.2 Kilometer durch Wiesen, Alleen und Felder, am Ostedeich entlang, vorbei an Windmühlen, Schafen, Pferden, Kühen und zahlreichen Wasserwegen. Das Wetter war norddeutsch, aber ohne große Kapriolen. Der zarte Nebel über der stillen Landschaft hatte seine ganz eigene Zauberkraft. Mittendrin wir Läufer, bunte Farbpunkte zwischen dem Grün und Grau. Zehn Läufer haben mich begleitet, drei davon eine Teilstrecke, zwei haben mit diesem Lauf ihre erste Ultrastrecke bewältigt. Glückwunsch!

Die Idee hinter diesem Stadtschreiber-Uultra: Die gedankliche Verbindung zwischen Kunst und Sport, zwischen ehrenamtlichem Engagement hier und da, mit einem Lauf lebendig werden zu lassen. Als „Stader Uul“, die auf Einladung der Stader Stiftung für Kultur und Geschichte drei Monate im Pförtnerhaus an der Bremervörder Straße lebt, war ich Ausgangspunkt und Veranstalter der Tour. Der Ultralauf wurde zum Uultra-Lauf. Unterwegs nutzten wir die Schwebefähre über den Ostedeich, ebenfalls ein Projekt, das durch ehrenamtliche Engagement aufrecht erhalten wird.

Ziel war Otterndorf, das ebenfalls alljährlich einen Künstler im Rahmen des Stadtschreiberstipendiums fördert. 2005 war ich dort ein halbes Jahr zu Gast und konnte mich von See und Wind inspirieren lassen. Geplant war ursprünglich den Lauf mit einem Besuch beim diesjährigen Stadtschreiber Rolf Ackermann zu verbinden. Unglücklicherweise erkrankte Rolf so schwer, dass unser Gespräch voller Pläne und Zuversicht, tatsächlich das letzte sein sollte, das ich mit ihm führen konnte: Er verstarb am 14. Juli 2016.

So ist der Lauf zugleich zu einem Gedenklauf geworden auf dem wir auch viele nachdenkliche Gespräche führten. Auf ewig unvergesslich wird mir unser Zieleinlauf bleiben, den ich – überwältigt von Gefühlen – in einem Bad von Tränen erlebte: Wir versammelten unsere Gruppe kurz vor dem Süderwall, der mir so viel bedeutet und liefen diese Lindenallee geschlossen und schweigend entlang. Am Gartenhaus empfing uns Hans-Volker Feldmann, der Vorsitzende des Kulturausschuss Otterndorf und vor diesem Haus in dem ich so glücklich war, gedachten wir an die mitreißende und sympathische Persönlichkeit des Journalisten und Schriftstellers Rolf Ackermann. Immerhin hat er uns einigen Lesestoff hinterlassen!

Lachen und Tränen liegen so nahe zusammen: Zuletzt gab es dann eine fröhliche Runde Eis für alle bei Café Brüning, ehe sich alle Teilnehmer wieder nach Hause verabschiedeten. Ein unvergleichlicher Tag, voller tiefer Emotionen.

IMG_8170_tmap

3. Watt-Moor-Ultra, 60km alte Heimat, 2016-07-09

Am 9. Juli 2016 wird gegen Uhr 10.30 der 3. Watt-Moor-Ultra auf der Nordseeinsel Neuwerk gestartet – […] Ziel ist in Spieka-Neufeld (Friesenpark) – und dazwischen können drei unterschiedliche Strecken gelaufen werden – 100 km – 60 km und 33 km.
Diese Lauf-Veranstaltung ist keine öffentliche Veranstaltung, sondern eine Einladungslaufveranstaltung, d.h. nach der “Anmeldung” (Bewerbung zur Teilnahme) wird eine Einladung ausgesprochen (oder nicht).
Der Schwerpunkt der Einladungen liegt auf den Ultramarathondistanzen ( 100 und 60 km) die “Ultra-Halbmarathonstrecke” (33 km) ist vorwiegend für mitreisende Angehörige der ECHTEN Ultras gedacht.

Immer wieder schön durch die alte Heimat zu laufen und nicht zu vergessen der Spaß, 12 Kilometer lang im Laufschritt, wie ein kleiner Junge, durch das Watt zu matschen.

2014 war ich schon einmal bei diesem Lauf, mit dem der Lauffreund Wilfried Seehafer Spenden für das Nationale Register für angeborene Herzfehler sammelt, dabei. 2015 klappte es leider aus terminlichen Gründen nicht. Als dann aber eine erneute Einladung für 2016 kam, war klar, dass ich hier wieder mitlaufen möchte …

Gegen 09:30 Uhr ging es zunächst von Cuxhaven-Sahlenburg aus mit einem Trecker hinüber zur Insel Neuwerk. Von dort sind wir nach einem kurzem Briefing durch Wilfried gegen 10:55 Uhr gestartet. 19°C, Schönwetterwolken und eine leichte Brise, 1a Laufwetter.

Leider sind die ersten zwölf Kilometer durch das Watt – im übrigen Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer! – viel zu schnell vorbei. Zurück an Land in Cuxhaven-Duhnen werden dann die Füße fix vom Matsch befreit und ein paar trockene Laufschuhe übergezogen.

Über die Strandpromenade von Duhnen und Döse geht es durch die Grimmershörnbucht Richtung Alte Liebe und Fischereihafen. Jetzt muss noch (als notwendiges Übel) ein Industriegebiet durchlaufen werden, aber dann ist man raus aus der Stadt. Ab da grüne Stille bzw. Idylle. Es geht über Feld- und Wirtschaftswege ins Cuxhavener Hinterland. Vorbei an kleineren Dörfern, wie Franzenburg, Gudendorf (inkl. Baggersee), vorbei am Marinefliegerhorst Nordholz, Wanhöden, Krempel, Midlum, Nordholz, Spieka,  bis nach Spieka-Neufeld.

Anfangs brennt die Sonne ganz gut, so dass man auf den eher windgeschützen Abschnitten der Feldwege ziemlich am Schwitzen ist. Aber ab Kilometer 40 verschwindet die Sonne mehr und mehr, was ich jedoch als sehr angenehm empfinde. Auf den letzten Kilometern regnet es dann sogar ein wenig. Die Regentropfen sind aber eigentlich eher angenehm und verdampfen auf der warmen Haut in Null-Komma-Nix.

Nach 7h 18min bin ich, mit knapp unter 62km auf der Uhr, als Dritter im Ziel. Dieses Mal fast eine Stunde schneller als vor 2 Jahren …

Im Ziel gibt es nach einem Liter Weizenbier (mein Durst schien unendlich) eine tolle, handgefertigte Medaille, hergestellt im Rahmen des Project Saharawi Medals in der algerischen Wüste. Wüstenläufer Wilfried hat diese Medaillen persönlich von dort mit gebracht. Nach den Weizenbieren und erst recht der anschließenden Dusche sind die 60km dann auch schon fast vergessen. Die Gedanken gehen eher in Richtung “Ob es wohl 2017 auch wieder einen Watt-Moor-Ultra geben wird?”  😉

Danke an Wilfried und natürlich auch an alle fleißigen Hände und Helfer im Hintergrund!!!

 

 

 

 

IMG_8138_tmap

1. Elbe-Ilmenau-Luhe Marathon, 2016-07-03

Hiermit schreibe ich den 1. Elbe-Ilmenau-Luhe Marathon am Sonntag, dem 03.07.2016, aus. Dieser 4-Runden-Marathon findet auf einer permanent markierten Skaterstrecke auf öffentlichen Wegen statt, die in jeder Runde einmal die Luhe und zweimal die Ilmenau überquert und einige Kilometer direkt neben der Elbe verläuft.

Start/Ziel: 21423 Winsen (Luhe), Seebrücke, Laßrönner Weg 99

Termin: Sonntag, 03.07.2016, 10:00 Uhr 

Strecke: öffentliche Gehwege (Asphalt); 4 Runden zu je 10,89 km

“Ich” in der obigen Ausschreibung ist der Hamburger Vielläufer Christian Hottas, der diesen Lauf organisiert hatte. Und da Kerstin sich öfters “beschwert”, dass ich immer nur im Wald laufen würde, war hier mal wieder die Gelegenheit ohne viele Bäume zu laufen …

Bis auf einen kleinen, aber kräftigen Schauer in Runde 4 bin ich trocken durchgekommen (4h34min mit 43,5km auf der Uhr).  Beim anschließenden Fischbrötchen-Essen in Hoopte, kam dann aber doch noch eine schwarze Wand auf uns zu, so dass wir fix den Ort des Geschehens verließen.

Wirklich schöne Ecke dort, auf den Deichen der Elbe und Ilmenau. Schaut her:

Doppelter Regenbogen

Das Wochenende 25./26.06.2016

Dieses Wochenende mal kein Marathon.

Samstag Vormittag, 1. Burgdorfer CurryWurstPommes-Halbmarathon (21.2km) mit der OG:

Abends, 22:00 Uhr mit der Stirnlampe,  9. Mittsomernachtslauf um’s Steinhuder Meer mit der OG (30km):

Danke an Oliver Seitz für das Gruppenfoto am Hagenburger Parkplatz …

 

Sonntag Abend haben wir dann auf einer 30km Radtour zielsicher den einzigen Regenschauer des Tages erwischt (naja, genau genommen hat er uns erwischt 🙂 ). Zur Entschädigung gab es aber einen sehr schönen doppelten Regenbogen zu sehen:

Doppelter Regenbogen

Doppelter Regenbogen

IMG_4378_tmap

Heide Ultra Trail 2016, 81.5km, 2016-06-18

Nachdem mir die 80km durch die Heide letztes Jahr so viel Spaß gemacht haben, war eigentlich schon klar, dass ich nächstes Mal auch wieder mit “muss”. Als dann im Dezember die Einladung von Klaus hereinkam, gab es kein langes Überlegen …

Auf der langen 80km Strecke stand dieses mal ein Dutzend LäuferInnen am Start. Nach Käse- und Nutella-Brötchen – Petra und Klaus hatten wieder für ein leckeres Frühstück gesorgt – und einem kurzen Briefing, ging es pünktlich um 07:00 Uhr an den Start. Die 50km Starter sind um 09:00 Uhr mit ca. 20 LäuferInnen an den Start gegangen.

Als erstes ging es durch das Pietzmoor. Dieser Teil der Strecke ist dieses Jahr neu hinzugekommen. Kilometerlange Holzbohlenwege, blühendes Wollgras, quakende Frösche, ein wenig Nebel, spiegelglattes und dunkles Moorwasser. Eine tolle Atmosphäre zu so früher Stunde. Siehe Fotos.

Danach geht es gleich zu einem weiteren Highlight dieser Runde, dem Totengrund, einem großen Talkessel in der Nähe des Wilseder Bergs. Hier vertrödele ich einiges an Zeit. Foto hier, Foto da und noch ein Panorama-Foto … Oh … Hallo … Laufen nicht vergessen …

Nachdem letztes Jahr Schafherden und Schäfer dünn gesät waren, treffe ich dieses Jahr gleich drei Mal auf ebensolche. Bei Wilsede laufen wir sogar direkt durch eine Herde. Der Schäfer erkundigt sich, “wofür wir trainieren” und guckt dann etwas verwundert als er etwas von 80km hört. “Na dann, viel Erfolg”, sagt er nur wortkarg.

Jetzt folgt eine große Schleife über Döhle, Sudermühlen und Undeloh bis rauf auf den Wilseder Berg. Dieser Abschnitt sorgt für die 30km mehr gegenüber der “kurzen” 50 km Strecke.

In Sudermühlen treffen wir wieder auf Klaus’ Eltern, die an ihrem Wohnmobil geduldig einen Verpflegungspunkt betreuen. Hier kommen wir zu viert an und vernehmen, dass wir wohl die Letzten wären. Das entspricht auch dem Bauchgefühl. Letztes Jahr lief es lockerer. Aber prinzipiell gibt es aus außer etwas schweren Beinen nach diesen ersten 45 Kilometern keinerlei Probleme zu vermelden. Also geht es nach Leerfuttern der Nuss-Vorräte und Auffüllen der Trinkblase des Rucksacks weiter.

Oben auf dem Wilseder Berg treffe ich dann auf Kerstin, die wandernd mit der Kamera unterwegs ist und dabei am Ende, laut GPS-Aufzeichnung, mit 21km ziemlich genau einen Halbmarathon zurückgelegt hat!

Mittlerweile ist es doch ganz schön warm geworden. Beim Start bedeckt und angenehme 16°C, scheint jetzt die Sonne und die Temperaturen liegen oberhalb von 20°C. Der Schweiß läuft reichlich. Zum Glück ist bald der letzte VP bei ca. Kilometer 65 erreicht, um die Flüssigkeitsvorräte wieder aufzufüllen. An diesem von Petra betreuten VP habe ich die üblichen Probleme mich wieder von der Futterkrippe zu lösen. Melone, Mohrenköpfe, Nüsse, Gummibärchen … mein Hunger scheint unendlich … aber nach etwas über 10 Minuten beschließe ich, dass ich jetzt langsam doch mal weiterlaufen sollte. Außerdem möchten die Handvoll Läufer hinter mir vielleicht auch noch etwas essen 😉

Nach 10h49min für 81.5km bin ich dann endlich auch im Ziel. 43 Minuten langsamer als 2015 aber immerhin nicht letzter geworden 😉

Wieder ein kleiner, feiner und familiärer Lauf bei 1a Laufwetter. Danke an Petra und Klaus und alle weiteren Helfer. Wenn’s zeitlich passt und es auch 2017 einen Heide Ultra Trail gibt … ich wäre erneut dabei …

 

IMG_4192

Mittwochslauf, 11. Lesumdeichmarathon, 2016-06-08

Die ursprüngliche Idee am Samstag beim Bremer Bergmarathon, dieses Mal als 8 Stunden Lauf ausgeschrieben, zu starten, lies sich wegen Terminüberschneidungen nicht umsetzen. Zufällig hatte aber der Bremer Laufkollege Olaf gleich drei Marathons in dieser Woche ausgeschrieben, weil er für die 160km beim Mauerweglauf in Berlin ein “wenig” trainieren wollte.

Also ging es dieses Mal bereits am Mittwoch mit einem halben Dutzend Läufern an den Start. 4 Runden an 9.2km auf dem Lesumdeich zwischen dem Lesum-Sperrwerk und Bremen-Burg, plus ein Auftaktstück, ergaben am Ende 42.7km in 4h37min.

Nette Ecke dort. Immer wieder kleinere Yachthäfen, der urige Koops Park, viele reetgedeckte Häuser …