Erste Experimente mit einer Kamera (ca. 250g) Huckepack auf dem Kopter. Z.Zt. wird an einer Halterung zur Montage der Kamera unterhalb des Kopters (mit automatischer Roll- und Nick-Kompensation mittels zweier Servos) gearbeitet …
Erfolgreicher Erstflug am 04. April 2009. Und nach drei Akkuladungen war der Kopter immer noch heile
Allerdings flog sich der Quadrokopter zunächst wie eine Bleiente und benötigte locker 3/4 Gas um abzuheben. Und nach nur 4 Minuten Flugzeit mit einem 3S1P 2200mAh Akku kam schon die Unterspannungswarnung … Zu Hause mit einem Zangen-Ampèremeter nachgemessen, stellte sich heraus, dass die Stromaufnahme im Schwebeflug bei nahezu 27 Ampère lag!
Was war da los? Wozu habe ich vorher stundenlang mit Drivecalculator nach der für mich richtigen Propeller/Motorenkombination gesucht, wenn jetzt nichts passt? Laut vorheriger Berechnung per Drivecalculator hätten ca. 10A für 1kg Schub reichen müssen! Wieso jetzt plötzlich 27 A?
2 Tage später plötzlich der Geistesblitz: “Die Propeller sind falsch herum montiert. Grrrr …”.
Bei den APC-Propellern muss die dickere Seite in Drehrichtung vorne liegen … Dieses war mir eigentlich von dem Druckpropeller an meinem Flächenflieger bekannt, aber … wie das halt immer so ist, mit dem Analogrechenwerk oben auf dem Hals. Das dass aber ca. den Faktor 2.5 bei der Stromaufnahme für den gleichen Schub ausmacht, hätte ich nicht gedacht.
Dieses stattliche Exemplar saß Anfang Februar nachts um 1 Uhr auf einer mächtigen Tanne auf der gegenüberliegenden Straßenseite und hat ausdauernd über 2 1/2 Stunden immer wieder ein lang gezogenes “Uuuuuhhhhh” von sich gegeben. Und zwar so laut, dass ich trotz geschlossenem Fenster auf ihn aufmerksam geworden bin.
Canon EOS 30d auf einem Stativ
Belichtungszeit 8 Sekunden bei ISO 3200!
200mm Brennweite, Blende 4
Manuelle Fokussierung, da Autofokus auf Grund nahezu völliger Dunkelheit nicht möglich war
Nach über 4 Jahren PmWiki – und der Feststellung, daß, wenn überhaupt, das Wiki ohnehin nur noch wie ein Blog genutzt wird – bin ich spontan in einer Nacht-und-Nebel-Aktion auf WordPress umgestiegen. An den Stylesheets sind noch diverse Änderungen vorzunehmen, um wieder auf das alte optischen Erscheinungsbild zu kommen und es müssen noch diverse Seiten vom Wiki zu WordPress migriert werden.
Aber alles in allem sehr vielversprechend. Es gibt deutlich mehr Bedienkomfort und die Gallery2-Integration ist mit dem WPG2-Plugin und G2Image auch ansprechender gelöst.
Die Kamera ist eine 18g leichte Miniaturkamera – für 14€ direkt aus China erworben – in einer Quick&Dirty-5Minuten-Schaumstoffhalterung vorne im Cockpit des Fliegers.
Für das gerade mal stecknadelkopfgroße Objektiv der Kamera macht sie jedoch halbwegs brauchbare Bilder. Das Preis/Leistungsverhältnis stimmt jedenfalls
Wikipedia: Leuchtende Nachtwolken (Abk. NLC von engl. noctilucent clouds) erscheinen in der Dämmerung in den Monaten um die Sommersonnenwende Richtung Norden als leuchtende faserige Wolken. Die meisten Sichtungen in Mitteleuropa gibt es von Anfang Juni bis Ende Juli. Sie sind Ansammlungen von Eiskristallen. Im Gegensatz zu den Wolkenformen der Troposphäre, die maximal eine Höhe von 13 km erreichen, erscheinen Leuchtende Nachtwolken in einer Höhe von 81-85 km.
Sie befinden sich oberhalb der Mesosphäre in der Mesopause, in der das absolute Temperaturminimum der Erdatmosphäre erreicht wird. Aufgrund ihrer großen Höhe können sie auch nach Sonnenuntergang von der schräg unter dem Horizont stehenden Sonne angestrahlt und damit zum “Leuchten” gebracht werden. Sie werden sichtbar, wenn die Sonne zwischen 6° bis 16° unter dem Horizont steht. Das Licht der Sonne wird dann von den Leuchtenden Nachtwolken noch reflektiert, während der Himmel sonst bereits fast dunkel ist. Ihre Färbung hängt vom Sonnenstand ab und kann von gelb bis silbrig-perlmuttartig reichen.
Die folgenden Gesetzmäßigkeiten der Astrofotografie, die sich leider allzu oft als Real-Satire erweisen , sind eine Übersetzung von Jerry Lodriguss’ Laws . Jerry hat mir diese Übersetzung freundlicherweise erlaubt.
I’ve translated the following laws – often found as a sort of reality satire – with kind permission of Jerry Lodriguss. Jerry’s original version is here: Jerry Lodriguss’ Laws
Lodriguss’ Gesetze
Der Himmel ist immer klar, wenn Vollmond ist
Wenn der Himmel den Tag über vollständig klar gewesen ist, wird es in der folgenden Nacht bewölkt sein
Drei Dinge, die sich gegenseitig ausschließen:
Am nächsten Tag nicht arbeiten zu müssen
Keine Wolken
Kein Mond
Wenn der Himmel klar und mondfrei ist, wird es bitter kalt und extrem windig sein
Beim Nachführen von Hand wird die Montierung solange perfekt nachführen, bis man für eine Sekunde weg sieht
Die Batterie des Nachführokulars wird immer dann ausfallen, wenn die Aufnahme schon mehr als halb fertig ist
Wenn man während einer Aufnahme ein merkwürdiges Geräusch hört und sich deshalb erschreckt, wird man dabei immer an das Teleskop stoßen und damit das Bild ruinieren. Dieses passiert grundsätzlich kurz vor Ende einer 2-stündigen Belichtung
Jeder Schmutz und Staub im Inneren eines optischen Tubus’ endet während der Belichtung immer auf der Film-Emulsion (oder in modernen Zeiten auf dem CCD-Sensor)
Eine perfekte Ausrichtung der Montierung auf den Himmelspol bewirkt, dass man in der Dunkelheit gegen eines der Stativbeine treten wird
Perfekt nachgeführte 2-stündige Aufnahmen wurden mit der Verschluss-Einstellung “X-Sync” gemacht
Perfekt nachgeführte Aufnahmen sind immer unscharf