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10. Werkheim Benefiz-Etappen-Marathon, 45km, 2017-08-25

Aus der Ausschreibung:

Seit 2008 veranstalten wir am letzten Freitag im August eine Spendenaktion, die unter dem Motto „Laufen für Kinder“ ein regionales Kinderprojekt, das weniger im Licht der Öffentlichkeit steht, unterstützt. Da uns die finanziellen Mittel fehlen, setzen wir ein, was wir inzwischen gut können: Laufen, Organisieren und Netzwerken.

Wir möchten Sie und Ihr Team herzlich zu unserem diesjährigen Jubiläums-Marathon einladen.

 

Warum wir für Kinder laufen…
Im Rahmen unserer Arbeit mit und für Wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohten Menschen, konnten wir 2008 unsere Laufgruppe, bestehend aus Mitarbeitern und Bewohnern, mit einer Mission ausstatten:
Ein Bewohner hatte das Anliegen sich für die vielen Wege der Hilfe in seinem Leben zu bedanken und etwas zurück zu geben. Da er selbst in seiner Kindheit schon auf Hilfe angewiesen war, wollte er nun helfen, Kindern Perspektiven zu schenken. Dieses Anliegen hat uns berührt und begeistert, so dass wir in diesem Jahr zum 10. Mal in Folge alles geben, um die Botschaft und das Anliegen möglich zu machen.

 

Der Lauf führt über öffentliche Wege zu Hannovers schönsten Ecken, wie:
Eilenriede, Maschsee, Mittellandkanal und Leine.
Freitag, 25. August 2017
Start 13.00 Uhr, Ende ca. 18.40 Uhr

Auch dieses Jahr war es zum Laufen mit 23°C fast wieder ein wenig warm, aber das war gegenüber den 35°C im letzten Jahr geradezu angenehm. Dieses Jahr waren statt der Hitze die unzähligen Mücken die Herausforderung. An sämtlichen Verpflegungspunkten in Wald- und Leine-Nähe, wurde man von den Blutsauger herzlichst begrüßt und sogleich angezapft und ausgesaugt …

Die Aktion hat auf jeden Fall wieder viel Spaß gemacht. Ein Highlight neben dem leckerem Essen zum Abschluss war sicherlich auch der Ar***-Bomben-Wettbewerb vierer MitläuferInnen im Mittelandkanal ca. 5km vor dem Ziel.

Der Spenden-Erlös von 2000€ (!) kam in diesem Jahr dem Kinder- und Jugendtreff Kiefernpfad des Verbandes Christlicher Pfadfinder Hannover (VCP) zugute.

Die Bilder, auf denen ich zu sehen bin, haben mir freundlicherweise Jörg und Julia zur Verfügung gestellt. Danke!

Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!

HAJ Hannover Marathon, 2017-04-09

  • Gestartet ohne große Erwartungen
  • alles unterhalb von 4h30min wäre akzeptabel
  • läuft es denn doch ganz gut
  • Mit 4h 4min einen Achtungserfolg in der Sonderwertung „Besser als erwartet“ erzielt
  • Mein schnellster Marathon seit 2 Jahren bzw. 64 Marathons

Anstrengendes Wochenende, Teil 2: HAJ Hannover Marathon, 2016-04-10

Nach den 55km mit über 3000 Treppenstufen beim PUM am Samstag, dann am Sonntag der . Obwohl schon mit leichtem Muskelkater in den Oberschenkeln gestartet, lief mein 99. Marathon seit November 2011 / die 5. Teilnahme beim -Marathon doch zunächst einmal gut und flott an. Bis Kilometer 15 ist noch alles easy. Ich laufe ein gutes Stück vor den 3h45min Pacern, obwohl ich diverse Male anhalte, um Fotos von der Strecke und dem Drumherum zu machen. Aber dann merke ich, wie die Oberschenkel bleischwer werden. Bei Kilometer 24 in der List bin ich mittlerweile nicht nur von der 3h45-, sondern auch von den 4h00-Pacern überholt worden. Gefühlt schleiche ich jetzt wie eine Schnecke. Mein Begleit-Team (Steffi und Kerstin) an der Strecke, überreicht mir zwei Schokoriegel, dass bringt ein wenig Energie zurück. Auch gibt es jetzt zum Glück an jedem VP Cola. Davon mache ich reichlich Gebrauch. Von meiner anfänglichen Pace bei 5:15min/km arbeite ich mich bis zum Ziel auf eine Pace von 6:47min/km „hoch“ 😉 Immerhin, da ich dieses Jahr vergleichsweise weit hinten bin, ist es in der Nordstadt, wo man mit den ganzen Halb-Marathon-Läufern zusammen trifft, schon erstaunlich leer. Kein Auf-die-Füße-Treten-Problem, wie in manchem Jahr bevor.

Mittlerweile ist die Sonne herausgekommen und die Temperaturen arbeiten sich von den anfänglichen 8°C nach oben. Die Zuschauer freut es, mich eher nicht. Die scheinbar endlose Gerade in den Herrenhäusener Gärten zieht sich. Aber irgendwann ist auch dieses Stück geschafft. 3km vor dem Ziel treffe ich auf Sonja von ‚Teuto Run and Fun‘, die es geschafft hat, ihren Detlef mit dem Fahrrad zu begleiten (ohne von den Ordnern ‚verhaftet‘ zu werden). Im Klönschnack vergehen die letzten Kilometer jetzt Ruck-Zuck und der Zielbogen kommt in Sicht. Geschafft!

Mein bisher langsamster Hannover-Marathon, aber ziemlich sicher trotzdem der bisher Anstrengendste und der mit dem größten Muskelkater 😉

Mit 4h17min15s habe ich dieses Mal ziemlich exakt die doppelte Zeit des Rekordhalters Lusapho April (2h08min32s von 2013) gebraucht. Macht nix …