4. Wieterberg-Marathon, Northeim, 2017-03-12

Wieterberg-Marathon bei Michael Kiene vor den Toren und oberhalb von Northeim. 6 wellige Runden à 7,03km bei tollem Wetter über Wald- und Schotterwege und am Ende jeder Runde dann auf ca. 400m Strecke fast 100 Höhenmeter … Schnauff …

Große Flächen mit blühendem Märzenbecher und auch der Bärlauch schiebt zaghaft die ersten Bätter durch das Laub … Herrlich.

4h51min01s für 42,4km … naja … schieben wir’s mal auf das Höhenprofil 😉

2. Kalimandscharo-Marathon, Bokeloh, 2017-03-05

Der Bordenauer Laufkollege Reinhard Reuter hatte zum 2. Kalimandscharo-Marathon in Bokeloh bei Wunstorf eingeladen. Da ich den 1. Kalimandscharo-Marathon im November letzten Jahres “geschwänzt” hatte, da ich dort am Vortag bei der Sollingquerung mitgelaufen bin, “musste” ich dieses Mal mit …

Der Kalimandscharo, eine riesige Abraumhalde des (immer noch aktiven) Kalibergbaues im Kaliwerk Sigmundshall, ist mit seinen über 100 Metern Höhe eine weithin sichtbare Landmarke im flachen Land im Nordwesten Hannovers.

Es ging 8 Runden à  5.1 km plus eine 1.4km Auftaktrunde um den Kalimandscharo bei Bokeloh und Mesmerode. Am Anfang 7°C und ein wenig Regen, kam nach kurzer Zeit immer mal wieder die Sonne hervor und es gab bei sehr klarer Luft, auf Grund der etwas erhöhten Lage, immer wieder tolle Ausblicke auf das ca. 5km entfernte Steinhuder Meer. Auf dem Weg nach Hause zeigte das Thermometer dann sogar frühlingshafte 12°C.

Bei mir standen am Ende 42,46km in 4h37min34s auf der Uhr … Immerhin, 7 Minuten schneller als am Wochenende davor. Man freut sich ja auch über kleine Dinge 😉

Auch dieses Mal ist Kerstin wieder zwei Runden mitgelaufen und hat sich dann mit der Kamera auf den Weg gemacht. Das Regenschirmfoto stammt von Reinhard Beermann.

5. Rhumedeich-Marathon, Northeim, 2017-02-26

Spontan in der Nacht von Freitag auf Samstag angemeldet, ging es am Sonntag Morgen vor Vielläufer Michaels Terassentür in Northeim an den Start. Das Hochwasser der Rhume hatte sich soweit zurückgezogen, dass alle Brücken-Unterquerungen passierbar waren. Am Grossen See stand jedoch ein Teil der Strecke noch unter Wasser, so dass wir auf eine Alternativstrecke südlich des Sees ausweichen mussten. Insgesamt waren 11 LäuferInnen auf der Strecke. Auch Kerstin ist 12km mitgelaufen und ist dann anschließend noch ein wenig mit der Kamera unterwegs gewesen.

Für die 6 Runden a 7.1km standen bei mir am Ende 4h44min11s auf der Uhr. Au weia … Es wird immer langsamer …

4. Wümme-Lesum Ultra, 51km, 2017-02-05

Ich war lange am Hin- und Her-Überlegen, ob ich beim doppelten Hermannslauf über 61km mit will. Aber am Sonntag um 08:00 Uhr in Bielefeld starten, das hätte Aufstehen um 05:00 Uhr bedeutet. Da kam mir Olaf mit seiner Einladung zu einem Lauf über 51km entlang von Wümme und Lesum gerade recht. Hier war der Start nämlich langschläferfreundlich auf 11:00 Uhr festgelegt und die Strecke ist außerdem gut fahrradtauglich, so dass Kerstin per Fahrrad die Runde absolvieren könnte.

Gestartet sind wir in Bremen Vegesack, von dort ging es über das Lesumsperrwerk auf die Südseite der Lesum. Jetzt direkt an der Lesum weiter bis Wasserhorst. Von hier weiter durch das Bremer Blockland an der Wümme entlang bis Lilienthal. Hier haben wir die Flussseite gewechselt und es ging auf der Nordseite der Wümme (und am Schluss auch ein kurzes Stück der Hamme), auf Niedersächsischem Gebiet, bis vor die Tore Ritterhudes. Etwas südlich von Ritterhude entsteht aus dem Zusammenfluss von Wümme und Hamme dann wieder die Lesum, an der es jetzt zurück Richtung Vegesack ging.

Das Wetter war, naja, norddeutsch drömelig. Diesig bei ca. 3°C, kaum Wind, aber bis auf ein wenig anfänglichen Nieselregen trocken. Sonne wäre schöner gewesen, aber auch bei so einem Wetter hat eine unendlich weite norddeutsche Marschlandschaft ihre Reize. Schwäne, Möwen, Kormorane, Silber- und Graureiher … Erstaunlich viele große Vögel in der Ecke.

Ab Kilometer 20 fing meine linke Wade an zu zwicken, so dass ich langsamer machen musste und die anderen ziehen ließ. Zum Glück kam dann irgendwo bei Kilometer 33 Kerstin mit dem Fahrrad von hinten angefahren und hat mich tapfer – in einer Geschwindigkeit, bei der ein Fahrrad kurz vor dem Umfallen ist 🙂 – bis ins Ziel begleitet. Da es am Schluss dann doch 51,8km in satten 7h10min waren, kam auf den letzten Kilometern auch noch meine – zum Glück im Rucksack mitgeführte –  Stirnlampe zum Einsatz.

Wiederholung der Aktion bei Sonnenschein ist angedacht 😉

1. Heide Winter Trail Ultra, 52km, 2017-01-29

Aus der Info des Organisators:

Nach den drei “FEM”-Trail-Ultras in der Lüneburger Heide, die ich 2016 anbot, gibt es jetzt die Möglichkeit, die Lüneburger Heide auch einmal im Winter zu belaufen. Termin des 1. Heide Winter Trail Ultra über 50-52 km ist Sonntag, der 29.01.2017.

Dieser siebte FEM-Wanderweg-Ultra-/Marathon wird wie seine Vorgänger eine recht einfache “low-key”- und “low-budget”-Veranstaltung sein.
Auf den ca. 50-52 km auf der “Lila Krönung” von Schneverdingen über den Wilseder Berg und Totengrund zur Autobahnbrücke bei Hörpel, dann via Döhle nach Egestorf, von dort auf dem Pastor-Bode-Weg nach Wilsede und dann erneut auf der “Lila Krönung” über den Wilseder Berg zurück nach Schneverdingen erwartet die maximal 20 Teilnehmer eine sehr reizvolle Strecke, die (bis auf die etwa 2,5 km verkehrsarme Landstraße von der Autobahnbrücke bei Hörpel bis nach Döhle) komplett aus verkehrsfreien Heide-Trails besteht.

Wir hatten richtig Glück. Trotz Ansage von Tauwetter, gab es noch reichlich Schnee in der Heide. Das Laufen auf Schnee, Eis und Schneematsch war ein wenig anstrengend, aber die Lüneburger Heide in weiß war es wert … Ab und an zeigte sich sogar mal die Sonne, traumhaft … Laufen im Genießermodus … Am Ende zeigte die Uhr 53.3km in 7h17min … Pünktlich zum Einbruch der Dunkelheit waren wir zurück am Ziel.

Sehr schöne Veranstaltung von Christian Hottas. Das schreit nach einer Wiederholung …

14. Panorama-Marathon bei Bad Münder, 2017-01-14

Das war der 14. Panorama-Marathon bei Detlef aka Running-Paule, dieses Mal bei tollem Winterwetter. Ich war seit dem ersten Marathon auf dem Panorama-Weg an der Ziegenbuche in Bad Münder im Jahr 2014  heute zum 7. Mal dabei.

Die verschneite Landschaft war toll, aber das Laufen nicht ganz einfach. Es gab Stellen mit hohen Schneeverwehungen, matschige Abschnitte, Schneematsch, vereiste und tiefe Fahrspuren, … Auf einem Großteil der Strecke verpuffte eine nicht unerhebliche Menge der Antriebsleistung, die man auf den Untergrund bringen wollte, einfach so im Nichts. Trotz sehr groben Stollenprofils war man ständig am Rutschen. Immerhin ging es, im Gegensatz zum Januar 2016, dieses Mal ohne Sturz ab 😉 Am Ende reichte es mit 4h46min wider Erwarten noch zu Platz 2. der Gesamtwertung. Die Beine fühlten sich aber hinterher so schwer an, wie nach meinen 3h45min beim Hannover-Marathon.

 

SuMeMa 2017, 68km, 2017-01-07

Michael und Matthias hatten zum Südkreis-Meilen-Marathon im Süd-Osten Hildesheims eingeladen. In diesem Falle aber nicht 42.195 Kilometer, sondern eben 42.195 Meilen. Das sind 68km und das Ganze mit 1400 Höhenmetern.

Start war um 08:00 Uhr am Rastplatz Hildesheimer Börde. Von den 25 angemeldeten Läuferinnen und Läufern waren krankheitsbedingt nur 20 zum Start erschienen. Im Ziel angekommen sind dann noch 14 Läufer (verschollen ist jedoch keiner). Soviel schon mal vor weg: Von denen, die angekommen sind, war ich der Letzte, der nach satten 10h18min30s ins Ziel kam. Die Stirnlampe war zum Glück im Rucksack, so dass die ab 16:30 Uhr einsetzende Dukelheit keine Probleme machte.  Meine Uhr zeigte auf Grund diverser kurzer Extratouren – manche davon absichtlich, manche unabsichtlich – am Ende sogar 70.36km.

Der Lauf bei anfangs -5°C und später noch immer -3°C, war nicht unbedingt ein Kindergeburtstag.  Die gefühlte Temperatur bei 4-5 Bft. Wind war bei Meteoblue mit -12°C angegeben. Brrrrr …. Auf den schönen Trails auf den Kammwegen (davon hatten wir reichlich) und auf dem freien Feld nördlich von Hackenstedt war es eisig. Aber mit 2 Laufhosen und noch einer 3/4 Hose drüber, winddichter Jacke, dicken Handschuhen, Stirnband und Schlauchtuch war es zumeist gut erträglich. Meine Cola, die ich beim 1. VP bei Kilometer 16 in meine Trinkflasche gefüllt hatte, war jedenfalls bei Kilometer 35 am 2. VP gefroren 😉

Der Eisregen hat sich zum Glück an die Wettervorhersage gehalten und setzte erst, wie angesagt, gegen 17:00 Uhr ein, so dass ich nur die letzte Stunde im Nieselregen unterwegs war. Im Wald war der Regen jedoch kein ernstes Problem. Den Regen haben wir dann nach dem Zieleinlauf beim Burger King ausgesessen. Als Google-Maps wieder freie Fahrt auf der A7 Richtung Norden vermeldete, ging es, nachdem das Auto vom Eispanzer befreit war, problemlos nach Hause. Auch die letzten Kilometer Landstraße waren mittlerweile gestreut und prima befahrbar. Nur die Auffahrt vor dem Haus machte am Schluss ein wenig Probleme …

Toller Lauf, tolle Gegend … Jungs, es hat mir riesig Spaß gemacht. Danke für euer Engagement. Ich freue mich auf eine evtl. Wiederholung der Aktion.

Mehr zum Lauf findet ihr auch bei Michael auf der Seite.

Die Laufstrecke bei GPSIES …