Von Völksen nach Springe, 54km, 2018-04-14

Vom S-Bahnhof Völksen zum S-Bahnhof nach Springe sind es zu Fuß laut google-Maps 6.8km. Aber die Strecke wäre eher langweilig. Man kann aber auch 54 spannende Kilometer daraus machen 😉

Dann geht die Strecke von Völksen aus über

  1. Alvesrode,
  2. am Wisentgehege vorbei,
  3. Richtung Kleiner Deister,
  4. Jagdschloss Springe,
  5. Hallermundskopf,
  6. durch den Saupark Richtung Holzmühle,
  7. am Gehlenbach entlag bis Osterwald,
  8. Voldagsen,
  9. Marienau,
  10. NSG Saubrink / Oberberg im Ith,
  11. Coppenbrügge,
  12. Salzburg,
  13. und durch den Kleinen Deister bis Springe.

Bei dem mittlerweile üppig sprießendem Grün und schönem Frühlingswetter um 14°C eine tolle Runde.

Die reine Laufzeit (Zeit in Bewegung, wie es so schön bei Garmin heißt) betrug 7h43min. Insgesamt war ich 9h20min auf der obigen Strecke unterwegs. Zusammen mit den beiden S-Bahn-Fahrten waren es ziemlich genau 12h, bis ich wieder zu Hause auf dem Sofa war.

HAJ Hannover Marathon, 2018-04-08

Zum Start schon 12°C, beim Zieleinlauf 24°C. Klasse für die vielen Zuschauer, aber für die meisten Läufer – mich eingeschlossen – viel zu warm.
Aufgrund der aktuellen Performance hatte ich mit einer Zeit von bestenfalls 4h30min gerechnet. Anfangs lief es sehr locker. Bei ca. Kilometer 28 war die Luft jedoch mal wieder raus. Sylke, als 4:00h-Pacer unterwegs, überholt mich hier lächelnd. Aber es lief am Ende dann doch noch besser als erwartet: 4h16min22s. Meine 7. Teilnahme beim Hannover Marathon und die 2. schlechteste Zeit (bisher) 😉

Elbe Lübeck Kanal Ultra (ELK), Lübeck-Mölln-Lübeck, 61km, 2018-03-25

Die Erkenntnis des Tages war: „61km fast ohne jegliche Höhenmeter können mehr weh tun als 80km mit 3400 Höhenmeter“ 😉 Alles eine Frage des Tempos.

Dieser Lauf war quasi der letzte lange Lauf vor dem Hannover Marathon, am Wochenende nach Ostern. Also habe ich gleich von Anfang an (für meine derzeitigen Verhältnisse) Gas gegeben. Bis Kilometer 30 lief es locker. Der Wendepunkt der Strecke bei 31.3km war nach 3h10min erreicht. Nun wurde es etwas zäher, aber es lief noch. Marathondistanz nach 4h28min. Danach ging es nur noch im gefühlten Schleichmodus weiter 😉 Am Ende sagte meine Uhr dann 7:08:22 für 62.5km. Das ursprüngliche Ziel, unter 7 Stunden zu bleiben, wurde somit deutlich verfehlt. Immerhin, dieses Mal nicht letzter geworden 😉 Nach Weizenbier und Dusche waren alle Strapazen jedoch schnell wieder vergessen.
Es bleibt die Erinnerung an ein schönes Wochenende in Lübeck. Am Samstag haben wir nämlich ein wenig die Lübecker Altstadt sowie die Brodtener Steilküste zwischen Niendorf und Travemünde unsicher gemacht und dabei auch schon fast 26km erwandert.

Kerstin ist die 61km am Kanal dieses Mal per Fahrrad gefahren. Ende der Winterpause …

Hier noch ein paar Fotos aus Lübeck und von der Ostsee:

1. Deutscher-Olymp-Marathon. Der „Wingst-Gebirgslauf“ mit ca. 1500 Höhenmetern. 2018-03-17

Das war wieder eine schwierige Entscheidung: Diverse Läufe am gleichen Wochenende in der Umgegend. Springe Deister Marathon, Grüner Ring Ultra rund um Hamburg bei Christian Hottas, Deutscher-Olymp Marathon. Den Auswahlwettbewerb hat Thomas mit seinem Wingst-Gebirgslauf um den Deutschen-Olymp gewonnen, weil er einfach das schönste Veranstaltungsfoto erstellt hatte 😉 32 Runden à 1342m und dabei jede Runde mit einem knackigen 18% Anstieg über 48 Höhenmeter. In Summe mehr Höhenmeter als beim Brockenmarathon! „Brocken, Zugspitze, Mont Blanc? Kann ja jeder… Jetzt kommt die ultimative Herausforderung: Der 1. Deutsche-Olymp-Marathon – der härteste Berglauf in der ganzen Samtgemeinde Land Hadeln!“ war das Motto des Organisators.

Das Wetter war zwar sonnig, aber mit -2°C, unterstützt von Sturmböen, ziemlich  eisig. Zum Glück wurde der Wind durch die Bäume einigermaßen ausgebremst. Und zwar so sehr, dass plötzlich eine Tanne samt Wurzelteller schräg stand und auf die Zufahrtsstraße zum Turm zu kippen drohte. Für einige Runden, solange bis sich ein fleißiges Team mit Radlader und Motorsäge um das Problem gekümmert hatte, mussten wir einen kleinen Umweg abseits der Straße laufen.

Die Rundenzählung erfolgte mit Thomas bewährter Transponder-Technik. Wer kann auch schon Laufen und gleichzeitig bis 32 zählen 😉

Auch wenn meine letzten Runden immer zäher liefen, mir hat es jedenfalls viel Spaß gemacht. Super Verpflegung und viel mit den Mitläufern geplauscht (es waren zum Glück nicht nur Raketen am Start 😉 ) Am Ende 5h19min, 10. Platz … und damit Letzter der Marathon-Wertung.

Schneewittchentrail (Eisenzwerge) in den Sieben Bergen, 80km, 3450 Höhenmeter, 2018-03-10

Der Schneewittchentrail fand zum 4. Mal statt, und da es mir beim letzten Mal trotz der hammerharten Strecke doch viel Spaß gemacht hat, war ich zum 2. Mal dabei. 2015 war ich mit 11h02min flott unterwegs gewesen. Dieses Mal habe ich, als Kerstin mit der obligatorischen „Was meinst du, wie lange du brauchst?“-Frage kam, gleich eine 1h drauf gelegt und 12 Stunden angesagt. Aber auch das sollte nicht reichen 😉

Aufgebrochen sind wir bereits Freitag Vormittag um noch ein wenig Gronau und Alfeld plus Umgegend zu besuchen. Nachmittags dann in unserer Unterkunft in Hörsum, dem Start und Ziel des Laufes eingecheckt und, als Vorgeschmack auf die vielen Hügel am nächsten Tag, noch einen schönen und ausgiebigen Spaziergang auf dem Kammweg oberhalb von Hörsum gemacht. Mit der tiefstehenden Abendsonne und der klaren Luft ein toller Blick auf Hörsum. Abends dann die Henkersmahlzeit (ein üppiges Büffet) nebst Briefing durch den Racedirector, gemeinsam mit vielen der LäuferInnen im Hotel zur Eule in Hörsum.

Um 04:00Uhr morgens reißt mich dann der Wecker aus dem tiefsten Schlaf. Nicht meine Zeit. Da wir aber, im Gegensatz zu dem ein oder anderen Läufer, die abendliche Party zeitig verlassen haben, gelingt das Aufstehen doch einigermaßen.

Um 05:00Uhr Frühstück. Erst habe ich so gar keinen Hunger, aber dann passen doch 2 Brötchen, eine dicke Schale Müsli und zwei Joghurts in den Magen.Eine gute Grundlage kann ja nicht schaden.

Punkt 06:00Uhr  geht es dann nach einer Belehrung durch Michael mit „Sechs Uhr ist nicht wenn es irgendeine Atomuhr sagt, sondern wenn ich es sage!“, zunächst noch mit der Stirnlampe auf dem Kopf, los. Das Wetter ist zu Anfang noch etwas bescheiden. Nieselregen, Temperatur um 7°C und leichter Wind. Irgendwo zwischen Kilometer 10 und 20 haben mich endgültig alle anderen überholt. Hurra, Letzter! Aber ich genieße die herrliche Stille und den Nebel der teilweise auf den Kämmen hängt.

Irgendwie doch viel mehr Matsch als ich erwartet hatte. Die grobstolligen Trailschuhe waren eine gute Idee. Die ersten ca. 20km bis zum Verpflegungspunkt (VP) an der Winzenburg vergehen wie im Fluge. Dort angekommen  zeigt die Uhr  aber schon 2h40min.

Bei ca. Kilometer 30 laufen wir wieder in Hörsum, in der „Kommandozentrale“ des Racedirectors, dem Frühstücksraum des Hotels zur Eule ein. Der Racedirector versucht mich, als Letztem im 80’er Feld, zum Aufgeben zu überreden. Aber ich muss das leider ablehnen 😉 Der Nieselregen hat jetzt aufgehört und ich tausche lange Hose und langes Shirt gegen kurze Hose und Shirt. Die winddichte Jacke bleibt sicherheitshalber aber drüber.

14km bis zum nächsten VP. Das klingt easy, dauert aber, mit den vielen „lustigen“ Steigungen zwischendrin, auch wieder fast zwei Stunden. Jetzt sind wir an der Adamishütte, welche von den 80’er zweimal angelaufen wird. Hier gibt es ein Lagerfeuer und sogar Bratwürstchen vom Grill. Aber dem Magen ist gerade überhaupt nicht nach Bratwurst. Ich futtere ein paar Kartoffeln und diverses Süßzeugs, fülle die Getränkevorräte auf und entledige mich der Windjacke. Mit der Sonne, die mittlerweile immer öfter durch die Wolken linst, ist es an den fiesen Steigungen in windstillen Ecken nämlich mittlerweile so warm, dass ich dort das Gefühl habe zu schmelzen. Der Frühling ist definitiv da!

Von der Adamishütte geht es jetzt auf eine 24.5km lange Schleife, im Norden um den Tafelberg herum. Wenn man hier bereits einmal mitgelaufen ist, weiß man, was jetzt kommt. Unendlich lange Steigungen und auch die fiese Steigung der Wettensener Schlei. Der Weg zum Tafelberg-Turm zieht sich wie Kaugummi. Auf dem letzten Anstieg zum Turm habe ich meinen Tiefpunkt. Ich leide in der Wärme, bzw. dem, was einem nach dem Winter eben so als Wärme vorkommt. Zum Glück fällt mir der Snickers ein, der noch irgendwo in einer Tasche des Rucksacks schlummert. Vom Schokoriegel wiederbelebt, komme ich irgendwann doch am Fuße des Turms an und bin erfreut, als sich der Fotograf oben auf dem Turm plötzlich als Kerstin, die ich eigentlich an der Adamishütte wähnte, zu erkennen gibt. Wir fotografieren uns gegenseitig und nach einem kleinem Plausch geht es hoch motiviert weiter. Von der letzten Teilnahme weiß ich nämlich noch, dass jetzt diverse gut laufbare Kilometer ohne Ernst zu nehmende  Steigungen kommen.

Gegen 17:15Uhr bin ich dann endlich wieder an der Adamishütte (2015 war ich da schon unter der Dusche). Kerstin trifft hier ziemlich zeitgleich mit mir ein. Es muss also irgendwo auch einen kürzeren Weg vom Tafelberg-Turm zur Adamishütte geben 😉 Nach Auffüllen der Getränkevorräte geht es auf die letzten 9 Kilometer. Mario versucht mir ernsthaft zu erklären, dass ich noch unter 12 Stunden bleiben kann. 9 Kilometer mit noch einigen schönen Steigungen und Matschpassagen in 45 Minuten!? Ich denke beim Laufen noch lange darüber nach, wie ich das schaffen sollte und komme dann irgendwann zu dem Schluss, dass Mario vermutlich meinte „unter 12 Stunden, wenn er mich im Auto nach Hörsum mitnimmt 😉 “ Aber den Gefallen wollte ich dem Racedirector dann doch nicht tun.

Nach 1h35min, also gut dem Doppelten der optimistischen 45 Minuten von Mario, komme ich dann zufrieden und erschöpft wieder in Hörsum an. Auf der letzten halben Stunde musste ich dieses Mal im Wald sogar noch wieder die Stirnlampe aus dem Rucksack kramen.

Nach 12h58min und 80.3km auf der Uhr als Vorletzter im Ziel. Oh ha. Das verschafft mir noch mehr Respekt vor meinen 11h02min auf dieser Strecke in 2015. 2h mehr, der Tribut an „älter geworden“, weniger „physical fitness“ und diversen Kilos mehr Ballast am Hüftgürtel. Mit der Überlegung, dass von ca. 40 Startern auf der 80’er Strecke nur ungefähr 20 real ins Ziel gekommen sind, weil sie an der Adamishütte auf 53km verkürzt haben oder gar nicht erst angetreten sind, kann ich mir den vorletzten Platz aber doch noch schönreden 😉

Wie so häufig bleibt am Ende nur der Dank an Susanne, Michael, Silvia, Mario und alle anderen, zahlreich vorhandenen, mir jedoch namentlich nicht bekannten, helfenden Hände im Hintergrund, für diesen tollen Lauf. Ich komme gerne wieder …

18. Fernsehturmmarathon, 42.5km, 910 Höhenmeter, 2018-03-04

Heute mal wieder um den Fernsehturm auf dem Jakobsberg bei Porta Westfalica gekreiselt. Anfangs mit -3°C und grauem Himmel noch Winter, zum Ende hin dann bei +5°C und Sonne schon ein Hauch von Frühling. Zumindest kam einem das nach den -12°C in der vergangenen Woche wie Frühling vor 😉

Der anfängliche Versuch, am Fernsehturm endlich mal wieder unter 5 Stunden zu laufen, bekam Mitte der 5. Runde durch schwere Beine auf Grund eines zu schnellen Starts einen Dämpfer. Am Ende waren es dann 5h02min27s.

Fast alle Fotos dieses Mal von Kerstin:

 

 

 

2. Heide-Diplom Ultramarathon, 2018-02-25

Auschreibung von Christian Hottas:

Der 2. Heide-Diplom Ultramarathon am Sonntag, dem 25.02.2018, verknüpft wie sein Vorgänger am 10.09.2017 das „Fun & Erlebnis Marathon“-Laufen auf Wanderwegen mit einem touristischen Angebot der Samtgemeinde Amelinghausen. Wer die vollen 46 km laufend zurücklegt und unterwegs alle Kontrollstempel vollständig gesammelt hat, wird im Ziel nicht nur seinen Ultramarathon erfolgreich bewältigt haben, sondern erhält anschließend per Post auch noch das Amelinghauser Heide-Diplom in Gold. – Wer mit 23 km und zwei dieser drei Wege zufrieden ist, wird das Diplom in Silber erreichen. Und wer nur 11 km und einen Weg läuft, schafft immerhin das Diplom in Bronze. Somit ist für jeden eine Distanz im Angebot.

Start & Ziel: Amelinghausen, Parkplatz nordöstlich des Lopausees, […]

 

Strecke: landschaftlich außerordentlich schöne Route auf den drei Amelinghauser Premium-Wanderwegen: Heide-Panorama-Weg (blau markiert, 13,9 km), Königinnen-Weg (rot markiert, 10,85 km) und Sagenhafter Hünen-Weg (grün markiert, 11,4 km), dazu ein Verbindungsstück zwischen dem roten und dem blauen Weg (je nach Version H/R 8,2 bis 9,4 km)

– Gold-Level (45,65 km): vom Start dem roten Weg (Königinnen-Weg) im Uhrzeigersinn folgen, über das Verbindungsstück (dem Wanderweg „Lila Krönung“ folgend) nach Sodersdorf, dort im Gegenuhrzeigersinn auf der Ostschleife des blauen Wegs zum VP an der Schwindequelle, die Westschleife des blauen Wegs im Uhrzeigersinn und den Rest = südlichen Teil der Ostschleife zurück nach Sodersdorf, über das Verbindungsstück zurück zum roten Weg, den bis Start/Ziel fertig laufen und zuletzt den grünen Weg im Gegenuhrzeigersinn

 

[…]

 

Stempelstellen: Um das Amelinghauser Heide-Diplom in Gold, Silber oder Bronze zu erwerben und zugleich hier auch seine korrekte Laufstrecke nachzuweisen, gilt es, auf jedem der drei Amelinghauser Premium-Wanderwege (jeweils) fünf Stempelstellen anzulaufen und dort seine bei der Startnummernausgabe erhaltene Karte entsprechend zu stempeln. Für einen vollständig gestempelten Weg gibt es von der Tourist-Information dann das Heide-Diplom in Bronze, für zwei vollständig gestempelte Wege das Heide-Diplom in Silber und für alle drei vollständig gestempelten Wege das Heide-Diplom in Gold. Das Heide-Diplom wird nach dem Lauf von der Tourist-Information per Post verschickt und ist übrigens von der jeweils amtierenden Amelinghauser Heide-Königin unterschrieben! – Bitte macht euch anhand der obigen Links mit der Lage der Stempelstellen vertraut!

Wer seine Stempelkarte unvollständig hat, also Stempelstellen ausgelassen hat, verliert also sein Heide-Diplom-Level und bekommt zudem pro fehlendem Stempel eine Strafzeit von 30 Minuten.

Schöne Runde durch die Lüneburger Heide. Morgens am Start -5°C und Sonne, später -3°C und ein Gemisch aus Sonne und Schneeschauern. Manchmal auch beides gleichzeitig 😉 Bei 3-4Bft. aus östlichen Richtungen auf freier Strecke doch ganz schön frisch, aber mit genügend Kleidungsschichten war es problemlos zu meistern. Gefroren habe ich, außer beim Herumstehen vor dem Start, nicht.

Am Ende alle Stempelboxen gefunden, obwohl bei einer Stempelstelle dann lediglich noch der Griff des Stempels vorhanden war. Zur Sicherheit davon aber ein Beweisfoto mit nach Hause gebracht 😉 Die Uhr sagt am Ende, nach einem kleinen Verlaufer durch Unachtsamkeit, 47.8km in 6h05min11s.

Auch Kerstin war fleißig. Erst mit uns die 11km des Königinnenwegs gelaufen, hat sie anschließend in „Zivilkleidung“ noch den Sagenhaften Hünenweg erwandert. Platte Füße nach 24 Kilometern und ein Diplom in Silber 😉

Die Strecke bei gpsies …

Benningsen-Barsinghausen via Walterbachtal, 2018-02-21, 41.9km

Peine, Pattensen, Paris … kennt man ja. Heute war mal Brelingen, Bennigsen, Barsinghausen, Bennemühlen dran. In Bennigsen dann vorher noch die fernweh erzeugenden Irland-Bilder von Lauffreund Detlef Erasmus in der dortigen Volksbank angesehen. Und weil Arbeitskollege Bernd davon im letzten Herbst so positiv berichtet hat, die Strecke mit Abstecher durch das Walterbachtal. Hier herrschte – windgeschützt – in der Mittagssonne gefühlt schon ein wenig Frühling. Ansonsten war es aber eher bitter kalt. Und die Deutsche Bahn hat sich auch wieder alle Mühe gegeben. Morgens bei -4°C, zusätzlich zu den vom regulären Fahrplan vorgegebenen 15 Minuten Aufenhalt am Hauptbahnhof Hannover, noch 25 Minuten extra „gewonnen“ durch eine technische Störung auf der S-Bahn-Strecke. Und Abends fast das gleiche Spiel. Totales Chaos auf einem brechend vollen Bahnsteig 2. Weichenstörung bei Langenhagen Mitte, keine S-Bahn fährt … Ich habe noch Glück. Nach „nur“ 25 Minuten des zusätzlichen Wartens, wird vermeldet, dass die Störung jetzt behoben ist und ich kann mit dem übervollen Heidesprinter, in den sich die komplette wartende Meute quetscht, Richtung Heimat fahren. Zwei Mal 25 Minuten Warten ist eh schon lästig, aber beim Herumstehen auf dem Bahnsteig in viel zu dünner Laufbekleidung ist man doch ziemlich am Frieren und damit echt genervt. Nächstes Mal vielleicht doch lieber wieder mit dem Auto!?

36.7km durch den Deister und hinterher noch mal 5.2km von Mellendorf nach Hause. Mit 41.9km nicht ganz ein Marathon. 6h Laufen mit diversen Foto-Stopps und 3.5h Öffis, so kann man den Tag auch herumbekommen 😉 Bei strahlend blauem Himmel und Schnee im Deister aber ein schöner Tag. Kann wiederholt werden …

 

 

Winterliche Moor-Runde mit SchneKKe, Teil 2

Nachdem wir letztes Wochenende im Norden des Bissendorfer Moores waren, ging es dieses Wochenende auf hartgefrorenen, holprigen Matsch-Pfaden entlang der Südseite des Bissendorfer Moores und weiter parallel  zur Auter durch den Kananoher Forst. Auf dem Heimweg dann entlang der Ostseite von Otternhagener- sowie Helstorfer-Moor und vorbei am Brelinger Berg.

87. Idaturm-Marathon in Bad Eilsen, 2018-01-27

Der 87. Idaturm-Marathon und ich bin – wenn meine Statistik stimmt – bei meinem Marathon #156 seit 2012 zum 12. Mal dabei. Aus der Ausschreibung:

Strecke: Es wird eine anspruchsvolle Laufstrecke mit 818 Höhenmetern durch den Harrl bis hoch zum Idaturm nach Bückeburg und zurück nach Bad Eilsen angeboten.

Nach dem Start ist ein Pendelstück von 200m, ein 650m Auftaktstück sowie eine 5,816km lange Runde gemeinsam zu laufen. Anschließend folgen weitere je 5,816km lange Runden sowie das Schlussstück von 650 Metern. Die Strecke ist leicht markiert. Vorwiegend Waldwege mit einem minimalen Anteil von Asphalt (1 %) wurden per Laufradmessung (15.2.10) vom Veranstalter in Schaumburg-Lippe ausgesucht. Die Strecke wurde zusätzlich per GPS-Messung (20.2.10) erfasst. Im Winter sind Spikes ratsam! Treffen hinterher in der Kaffeemühle! (50 m neben dem Start)

Verpflegung: Wasser, Tee, Cola, Bananen, Salzstangen, Kekse, …

23 gut gelaunte Läufer waren dieses Mal am Start und hinterher noch besser gelaunt zum Small-Talk in der Eilser Kaffeemühle: