Sightseeing-Runde um das Bissendorfer Moor, 28km, 2017-03-26

Ein Runde um das Bissendorfer Moor bevor die Zeckensaison startet, das war der Plan. Die 28km-Runde haben wir im Gucken-wir-hier-gucken-wir-da-Genießer-Modus in 4h20min (krasse Over-All-Pace von 9:20min/km  ) locker gemeistert, aber die Sache mit der Zeckensaison hat nicht ganz funktioniert: 2 Zecken mussten nach der Rückkehr abgesammelt werden.

 

 

 

47km auf dem Hansaweg zwischen Herford und Lemgo, 2017-03-24

  • Freitag, ein freier Tag (sollte eigentlich immer so sein, oder?)
  • Nachmittags ein geplanter Besuchs-Termin in Bad Salzuflen
  • Geniales Frühlingswetter ist angesagt
  • Fix das GPS mit einem Track gefüttert
  • Laufsachen gepackt und schon um 07:30Uhr aufgebrochen
  • Um 08:45Uhr auf dem Wanderweg X9, dem Hansaweg (zwischen Herford und Hameln) gestartet
  • 36 herrliche Kilometer über den 347m hohen Windelstein oberhalb von Lemgo
  • Anschließend noch einmal eine 11km Schleife um den Bismarkturm auf dem Stuckenberg westlich von Herford
  • 47km in 6h18min. Gar nicht mal so schlecht für mich, wenn man noch die vielen Foto-Stops bedenkt
  • Fazit: Schöne Ecke zum Laufen, mal wieder eine andere Strecke unter die Füße bekommen und … Frühling ist toll …

4. Wieterberg-Marathon, Northeim, 2017-03-12

Wieterberg-Marathon bei Michael Kiene vor den Toren und oberhalb von Northeim. 6 wellige Runden à 7,03km bei tollem Wetter über Wald- und Schotterwege und am Ende jeder Runde dann auf ca. 400m Strecke fast 100 Höhenmeter … Schnauff …

Große Flächen mit blühendem Märzenbecher und auch der Bärlauch schiebt zaghaft die ersten Bätter durch das Laub … Herrlich.

4h51min01s für 42,4km … naja … schieben wir’s mal auf das Höhenprofil 😉

2. Kalimandscharo-Marathon, Bokeloh, 2017-03-05

Der Bordenauer Laufkollege Reinhard Reuter hatte zum 2. Kalimandscharo-Marathon in Bokeloh bei Wunstorf eingeladen. Da ich den 1. Kalimandscharo-Marathon im November letzten Jahres “geschwänzt” hatte, da ich dort am Vortag bei der Sollingquerung mitgelaufen bin, “musste” ich dieses Mal mit …

Der Kalimandscharo, eine riesige Abraumhalde des (immer noch aktiven) Kalibergbaues im Kaliwerk Sigmundshall, ist mit seinen über 100 Metern Höhe eine weithin sichtbare Landmarke im flachen Land im Nordwesten Hannovers.

Es ging 8 Runden à  5.1 km plus eine 1.4km Auftaktrunde um den Kalimandscharo bei Bokeloh und Mesmerode. Am Anfang 7°C und ein wenig Regen, kam nach kurzer Zeit immer mal wieder die Sonne hervor und es gab bei sehr klarer Luft, auf Grund der etwas erhöhten Lage, immer wieder tolle Ausblicke auf das ca. 5km entfernte Steinhuder Meer. Auf dem Weg nach Hause zeigte das Thermometer dann sogar frühlingshafte 12°C.

Bei mir standen am Ende 42,46km in 4h37min34s auf der Uhr … Immerhin, 7 Minuten schneller als am Wochenende davor. Man freut sich ja auch über kleine Dinge 😉

Auch dieses Mal ist Kerstin wieder zwei Runden mitgelaufen und hat sich dann mit der Kamera auf den Weg gemacht. Das Regenschirmfoto stammt von Reinhard Beermann.

5. Rhumedeich-Marathon, Northeim, 2017-02-26

Spontan in der Nacht von Freitag auf Samstag angemeldet, ging es am Sonntag Morgen vor Vielläufer Michaels Terassentür in Northeim an den Start. Das Hochwasser der Rhume hatte sich soweit zurückgezogen, dass alle Brücken-Unterquerungen passierbar waren. Am Grossen See stand jedoch ein Teil der Strecke noch unter Wasser, so dass wir auf eine Alternativstrecke südlich des Sees ausweichen mussten. Insgesamt waren 11 LäuferInnen auf der Strecke. Auch Kerstin ist 12km mitgelaufen und ist dann anschließend noch ein wenig mit der Kamera unterwegs gewesen.

Für die 6 Runden a 7.1km standen bei mir am Ende 4h44min11s auf der Uhr. Au weia … Es wird immer langsamer …

4. Wümme-Lesum Ultra, 51km, 2017-02-05

Ich war lange am Hin- und Her-Überlegen, ob ich beim doppelten Hermannslauf über 61km mit will. Aber am Sonntag um 08:00 Uhr in Bielefeld starten, das hätte Aufstehen um 05:00 Uhr bedeutet. Da kam mir Olaf mit seiner Einladung zu einem Lauf über 51km entlang von Wümme und Lesum gerade recht. Hier war der Start nämlich langschläferfreundlich auf 11:00 Uhr festgelegt und die Strecke ist außerdem gut fahrradtauglich, so dass Kerstin per Fahrrad die Runde absolvieren könnte.

Gestartet sind wir in Bremen Vegesack, von dort ging es über das Lesumsperrwerk auf die Südseite der Lesum. Jetzt direkt an der Lesum weiter bis Wasserhorst. Von hier weiter durch das Bremer Blockland an der Wümme entlang bis Lilienthal. Hier haben wir die Flussseite gewechselt und es ging auf der Nordseite der Wümme (und am Schluss auch ein kurzes Stück der Hamme), auf Niedersächsischem Gebiet, bis vor die Tore Ritterhudes. Etwas südlich von Ritterhude entsteht aus dem Zusammenfluss von Wümme und Hamme dann wieder die Lesum, an der es jetzt zurück Richtung Vegesack ging.

Das Wetter war, naja, norddeutsch drömelig. Diesig bei ca. 3°C, kaum Wind, aber bis auf ein wenig anfänglichen Nieselregen trocken. Sonne wäre schöner gewesen, aber auch bei so einem Wetter hat eine unendlich weite norddeutsche Marschlandschaft ihre Reize. Schwäne, Möwen, Kormorane, Silber- und Graureiher … Erstaunlich viele große Vögel in der Ecke.

Ab Kilometer 20 fing meine linke Wade an zu zwicken, so dass ich langsamer machen musste und die anderen ziehen ließ. Zum Glück kam dann irgendwo bei Kilometer 33 Kerstin mit dem Fahrrad von hinten angefahren und hat mich tapfer – in einer Geschwindigkeit, bei der ein Fahrrad kurz vor dem Umfallen ist 🙂 – bis ins Ziel begleitet. Da es am Schluss dann doch 51,8km in satten 7h10min waren, kam auf den letzten Kilometern auch noch meine – zum Glück im Rucksack mitgeführte –  Stirnlampe zum Einsatz.

Wiederholung der Aktion bei Sonnenschein ist angedacht 😉

1. Heide Winter Trail Ultra, 52km, 2017-01-29

Aus der Info des Organisators:

Nach den drei “FEM”-Trail-Ultras in der Lüneburger Heide, die ich 2016 anbot, gibt es jetzt die Möglichkeit, die Lüneburger Heide auch einmal im Winter zu belaufen. Termin des 1. Heide Winter Trail Ultra über 50-52 km ist Sonntag, der 29.01.2017.

Dieser siebte FEM-Wanderweg-Ultra-/Marathon wird wie seine Vorgänger eine recht einfache “low-key”- und “low-budget”-Veranstaltung sein.
Auf den ca. 50-52 km auf der “Lila Krönung” von Schneverdingen über den Wilseder Berg und Totengrund zur Autobahnbrücke bei Hörpel, dann via Döhle nach Egestorf, von dort auf dem Pastor-Bode-Weg nach Wilsede und dann erneut auf der “Lila Krönung” über den Wilseder Berg zurück nach Schneverdingen erwartet die maximal 20 Teilnehmer eine sehr reizvolle Strecke, die (bis auf die etwa 2,5 km verkehrsarme Landstraße von der Autobahnbrücke bei Hörpel bis nach Döhle) komplett aus verkehrsfreien Heide-Trails besteht.

Wir hatten richtig Glück. Trotz Ansage von Tauwetter, gab es noch reichlich Schnee in der Heide. Das Laufen auf Schnee, Eis und Schneematsch war ein wenig anstrengend, aber die Lüneburger Heide in weiß war es wert … Ab und an zeigte sich sogar mal die Sonne, traumhaft … Laufen im Genießermodus … Am Ende zeigte die Uhr 53.3km in 7h17min … Pünktlich zum Einbruch der Dunkelheit waren wir zurück am Ziel.

Sehr schöne Veranstaltung von Christian Hottas. Das schreit nach einer Wiederholung …