• 03:20Uhr Der Wecker klingelt, aaaarrrggggghhh …
  • 04:20Uhr Aufbruch per Auto Richtung Bremen
  • 05:35Uhr Ankunft in Marßel bei Bremen. Kerstins Liegerad vom Dach … Die Montage der Sitzschale im Dunklen gestaltet sich kompliziert
  • 06:00Uhr Kerstin liefert mich mit dem Auto am Bahnhof Bremen Burg ab und fährt per Auto zurück nach Marßel
  • 06:25 Uhr Kerstin trifft per Fahrrad am Bahnhof Burg ein. Der Fahrkarten-Automat der Nordwestbahn streikt. Zum Glück lassen sich die Karten aber auch am Automaten der DB ziehen
  • 06:49 Uhr Abfahrt der Bahn Richtung Bremerhaven Hbf.
  • 07:25 Uhr Ankunft Bremerhaven Hbf. Dort 2. Frühstück und Briefing durch den Veranstalter
  • 08:00 Uhr Start …

Nach dem ganzen „Stress“ dann jetzt endlich der gemütliche Teil: Tolle Kulisse beim Lauf durch Teile des Bremerhavener Hafengebiets. Blauer Himmel und Bodennebel zusammen mit einer größtenteils noch nicht erwachten Stadt erzeugen eine besondere Atmosphäre.

Zunächst noch angenehme Temperaturen unter 20°C. Im Laufe des Tages klettert das Thermometer aber locker über die 25°C Marke. Kühlender Wind? Fehlanzeige! Der Schweiß läuft reichlich! Zwischen VP3 und VP4 laufe ich trocken. Der mitgeführte Getränkevorrat ist leer. Kerstin, mit meinem Getränkevorrat in der Gepäcktasche des Fahrrades, ist kurz hinter dem U-Boot-Bunker in Rekum zur Betreuung eines Läufers mit übelsten Krämpfen in den Beinen zurückgeblieben. Mist. Endlich am VP4 am Vegesacker Hafen angekommen, antworte ich Helmut, der diesen VP mit seinem Wohnmobil betreut, auf die Frage was ich gerne trinken möchte, nur mit einem kurzen „Egal, Hauptsache vieeeeeeel“. Nach ausgiebiger Trinkpause (insgesamt bestimmt 1l Apfelsaft und Cola) geht es dann zusammen mit Jörg und Olaf weiter. Aber schon nach kurzer Strecke dreht Jörg auf und nimmt uns, wie sich später herausstellt, 12 Minuten auf 10km ab. Na gut, einige Minuten davon gehen auf das Konto der Deutschen Bahn. In Bremen-Burg stehen wir nämlich locker 5 Minuten an einem Bahnübergang. Güterzug von links, Güterzug von rechts, Regionalbahn, …

Nachdem wir die meiste Zeit baumfrei am Weserdeich gelaufen sind, geht es auf den letzten 10km entlang der Lesum. Hier gibt es zum Glück immer mal wieder schattige Passagen. Am Ende laufe ich zusammen mit Olaf als Vierter ins Ziel dem „Pellens Park“ ein. Es stehen 64,95km in 8h 00min 36s auf der Uhr, Frank ist platt, hat einen leichten Sonnenbrand im Gesicht und freut sich auf die Dusche …

Dank an Olaf, Uwe, Helmut und alle anderen Supporter für diesen tollen Lauf!