Bis Kilometer 50 navigiert mich das Garmin Fahrrad GPS mit gewohnter Zuverlässigkeit. Dann aber ist plötzlich Schluss und ich bin im Blindflug unterwegs. Obwohl das Gerät ausreichend guten GPS-Empfang signalisiert, bewegt sich der Pfeil – also meine Position auf der Karte – während ich fahre nicht mehr mit. Im Laufe der nächsten ca. 20km schalte ich das Gerät immer mal wieder aus und an. Parallel navigiere ich notdürftig und mühsam mit dem wasserscheuen Smartphone, welches ich bei dem Regenwetter nur bei Bedarf kurz aus der Rahmentasche ziehe.
Die Position auf der Garmin-Karte aktualisiert sich nach Neustart des Geräts jeweils einmalig und dann ist’s wieder vorbei. Irgendwann fällt mir die Laufuhr am Armgelenk ein. Nachdem der Track auch auf die Laufuhr geladen ist, geht es damit weiter voran. Als ich dann irgendwann genervt vom Gezicke des Fahrrad-GPS dieses komplett abschalten will, synchronisiert das Gerät noch den bis dahin gefahrenen Track via Bluetooth mit dem Garmin-Server und wartet dann „fröhlich“ mit der Nachricht auf, dass es ein Firmware-Update für die GPS-Einheit gäbe. Es gibt also nicht nur Updates der Gerätefirmware, sondern auch Updates der Firmware der GPS-Einheit selber, ok. Nachdem dieses Update via Bluetooth geladen / eingespielt ist und nach erneutem Reboot, funktioniert auch der GPS-Empfang wieder. Geht doch …

Zu Hause habe ich dann den fehlenden Teil des Tracks mühsam rekonstruiert. Aber es hilft nichts. Nächste Woche muss ich die Strecke wohl – im Interesse einer korrekten Aufzeichnung – nochmals abfahren 😉

Was war sonst? Relativ milde 5°C, 3 Bft. aus südwestlichen Richtung und natürlich auch wieder der obligatorische Regen. Von den ziemlich genau 6 Stunden (reine Fahrzeit 5:18h), die ich unterwegs war, hat es die Hälfte moderat geregnet. Hinterher, nach dem ganzen Matsch, wieder das Vollwaschprogramm für das Fahrrad. Ich gewöhne mich langsam daran, dass dieses im Winter anscheinend nach jeder Fahrt nötig ist.