Ein Marathon – und dazu noch mein Erster – während Orkantief Bob über den Nordatlantik zieht. Windstärke 6 (laut DWD in Böen sogar bis Stärke 8),  Regenschauern und Temperaturen um 6°C. Diese Aktion lief, wie es jemand formulierte, ganz klar unter dem Motto: “Nur die Harten kommen in’ Garten” 🙂 Bei den Passagen deichaufwärts, wenn einem die 6 bis 8 Windstärken von vorn ins Gesicht bliesen, hatte man das Gefühl es geht rückwärts.


Auf diesem Foto kann man die Wetterbedingungen erahnen …

 

Eingeladen zu dieser kleinen, aber feinen Veranstaltung mit nahezu familiärem Charakter hatte Abbi Henne (auf dem Foto liegend vor der Gruppe) und seine Frau Silvia. Gemeldet für die Marathon-Distanz bzw. genau genommen Ultra-Marathon-Distanz (es waren 43.5km zu laufen, der “normale” Marathon geht aber “nur” über 42.195km) waren 22 Läufer.  Einige zogen es aber wohl vor, bei dem Wetter erst gar nicht zu starten. Insgesamt haben dann 13 Läufer die volle Distanz über die 43.5km zu Ende gelaufen. 17 weitere Läufer bewältigten Distanzen zwischen 8km und 35km beim Fun-Run.

Die Teilnehmer …

Für die 43.5km habe ich 4h 13min 04s benötigt und bin damit Gesamt 5. geworden. Die Marathon-Distanz von 42.195km wurde von mir in 4h 05min 30s durchlaufen. Probleme mit den Beinen im Anschluss an den Lauf gab es wider Erwarten keine. Am Montag nach dem Marathon vom Samstag bin ich schon wieder 52km Rad gefahren und am heutigen Dienstag wurde die erste 15km Runde um den Brelinger Berg gelaufen. Alles fit …

Es hat mir riesig Spaß gemacht den Naturgewalten zu trotzen und mit den vielen alten Hasen  – da waren einige mit 3-stelliger Anzahl an Marathons und Ultra-Marathons dabei  (100 Marathon Club Deutschland ) – zu klönen. Allerdings fürchte ich, dass ich mich dabei bei irgendeinem der 100MC-Cracks mit Marathonitis angesteckt habe. Es juckt schon wieder in den Waden 🙂

Fazit: Ich komme wieder …

Achja, noch ein Kuriosum: Der Altkanzler, Helmut Kohl, läuft Ultra-Marathon und hat auch einen Bericht zum Grimmershörn-Marathon verfasst