Einige Auszüge aus der Ausschreibung:

44,9 Km flach, schnell, schön – und zugleich der Medaillenlauf des UTLB
Eine Vorbemerkung: Ich wüsste nicht, wie ich eine bessere Strecke zusammenstellen könnte als die des Ultra Trail Lohberge Buchholz. Erwartet also bitte nicht das gleiche Feuerwerk an Highlights und auch nicht an Versorgung. Lauf No. 70 könnte auch den Untertitel „Die Reste vom Feste“ haben. Beim Scouting ging es mir um die Verbindung vieler schöner Streckenabschnitte (die ich nicht in den UTLB einbinden konnte), wenn ich in Kauf nehme, dass es einige Überbrückungspassagen gibt. […]
Ihr merkt schon den Unterschied zum UTLB: kein voller Service, sondern mehr Eigenverantwortung.
[…]
Streckencharakteristik: Bahnhof, Teich, Schietbüdelsgänge, Bach, Pferd, richtig olle Gebäude, Teich, noch ein Teich, Tannenbäume, Bach, Bach, Bach, Tümpel, Hof, Felder, Bach, Ziege, noch ein Bach, Gans, Fluss, Heide, VP1, Quellgebiet, Felder, Gleise, Minigolf, Tal, Brücke, Pferdekopf, VP2, Wald, Tunnel, Wald, Heide, Berg, Wald, Bahnhof – und dabei für einen meiner Läufe ungewöhnlich hohen Asphaltanteil (ca. 15 Prozent). Ihr braucht also unbedingt einen Schuh, der Trail und Straße kann!

Verpflegung: Die ersten 23 Km müsst Ihr allein klarkommen. Bei VP1 gibt es Wasser, Cola und kleine Snacks, aber da ich alles mit einer Sackkarre an diesen märchenhaften Ort bringen muss, kann es in Abhängigkeit von der Zahl der Anmeldungen sein, dass es wirklich nur das Nötigste gibt. Dort werden auch die UTLB-Medaillen überreicht (wobei Ihr sie nicht zwangsläufig transportieren müsst, da ich zum Schluss noch zum Ziel komme). VP1 wird von 12:30 Uhr bis ca. 14:00 Uhr durch mich besetzt sein. VP2 (ca. Km 34,5) wird eine unbemannte Station an meinem Haus sein. (Ich wohne ja zum Glück so, dass ich einfach morgens alles für Euch bereitstellen kann.) Bei ca. Km 37,4 gibt es im Ortskern von Holm-Seppensen eine ziemlich unsinnig erscheinende Minischleife um ein Gebäude herum. Ortskundige werden sofort wissen, warum ich nicht direkt die Bahnstrecke queren lasse. Einfach ein kleiner Tipp: Es könnte Euch glücklich machen, dort ein paar Euro in der Tasche zu haben. 😉

Auch wenn Michael meinte, er müsse sich bereits im Vorfeld für die ca. 15% Asphaltanteil entschuldigen, ich würde behaupten es war eine wirklich tolle und sehr gelungene Veranstaltung. Mir hat die für mich in vielen Teilen neue und sehr abwechslungsreiche Strecke sehr gut gefallen. Besonders die Abschnitte im Süden der Strecke entlang des teilweise tief in den Wald eingeschnittenen Flüsschens der Seeve waren ein Vergnügen. Außerdem dann natürlich auch wieder die 1a Versorgung an einem unbemannten VP bei Michael vor der Haustür und, nicht zu vergessen, die Übergabe der Medaillen vom UTLB im Juni an einem malerischen Platz an der Seeve im Wald! Danke!

Das Wetter war leider nicht ganz so schön wie angesagt. Es sollte zwar bedeckt sein, aber von nahezu dauerhaftem Nieselregen hatte der Wetterbericht im Vorfeld nichts berichtet. Klar, so ein Wetter will ja auch keiner hören 😉 Immerhin, auf den letzten Kilometern beim „Aufstieg“ zum Brunsberg kam dann doch noch die Sonne heraus. Die Uhr zeigte am Ende 6h16min für 44.6km, damit bin ich dann zumindest nicht ganz so lahm gewesen wie beim UTLB im Juni 😉